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AHV unter Beschuss


Hände weg von der AHV!

Am 3. Juni diskutiert der Ständerat über die 11. AHV-Revision. Nach dem Versuch, die Pensionskassenrenten zu senken, greift die bürgerliche Mehrheit im Parlament nun die AHV an.

Kein höheres Rentenalter für Frauen!
Das Rentenalter für Frauen soll nach dem Willen der bürgerlichen Politiker auf 65 Jahre erhöht und so auf dem Buckel der Frauen 781 Millionen gespart werden. Dies, obwohl Frauen nach wie vor rund 20 Prozent weniger verdienen und schlechtere berufliche Perspektiven haben als Männer. Das ist inakzeptabel! Ebenfalls aus Kostengründen will die bürgerliche Mehrheit auf eine sozial ausgestaltete Flexibilisierung des Rentenalters für Frauen und Männer verzichten.

Gegen tiefere AHV-Renten
Aber nicht genug: Zusätzlich soll der Mischindex angegriffen werden. Dies würde auch bei der AHV zu einer Rentensenkung führen. Das ist unhaltbar! Während der Bund für die marode UBS kurzerhand 68 Milliarden Franken locker gemacht hat, gefährden die wiederholten Angriffe auf unsere Renten das in der Verfassung versprochene Leben im Alter in Würde und schwächt die Kaufkraft massiv. Das ist zusätzliches Gift für die krisengeschüttelte Wirtschaft. Das ist alarmierend! Der Nationalrat hat bereits in der Frühjahrssession die Verschlechterungen bei er AHV beschlossen.