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Jung und Alt sagen Nein zum Rentenklau

Am 4. Februar hat das „Generationenkomitee: Jung und Alt gegen Rentenklau“, in Bern an einer Medienkonferenz seine Argumente für ein Nein am 7. März dargelegt. Mit einer Aktion auf dem Bundesplatz hat es gezeigt, dass alle Generationen am gleichen Strick ziehen und dass Jung und Alt gemeinsam die unzumutbare und unnötige Rentensenkung bei den Pensionskassen ablehnen.

Das „Generationenkomitee Jung und Alt gegen Rentenklau“ straft die von bürgerlichen Jungparteien verbreitete Botschaft, der Generationenvertrag habe ausgedient, Lügen gestraft. Die jungen Bürgerlichen, welche von den grossen Versicherungen vereinnahmt und finanziert werden, behaupten, die Jungen müssten für die Alten bezahlen und das sei unzumutbar.


Sonja Oesch, Co-Präsidentin der SGB-Jugendkommission, entlarvte die Befürworter einer Rentensenkung als unglaubwürdige Heuchler. Die gleichen Kreise, welche die Rentensenkung befürworten, weil die Jungen nicht für die Alten zahlen sollen, wollen bei der Arbeitslosenversicherung die Leistungen für Junge senken, weil die älteren Erwerbstätigen nicht für die Jungen zahlen sollen. Dies ist nicht Generationensolidarität, sondern Leistungsabbau auf allen Ebenen, der mit einem Nein gestoppt werden muss.


Das sieht auch Vreni Hubmann, Alt-Nationalrätin und Co-Präsidentin der VASOS (Vereinigung aktiver Senioren- und Selbsthilfe-Organisation der Schweiz) so. Sie betonte, dass wichtige Sozialwerke wie zum Beispiel die AHV, die Arbeitslosen- oder die Mutterschaftsversicherung nur dank der Solidarität zwischen den Generationen realisiert werden konnten. Die VASOS seien beunruhigt über die millionenschwere Abstimmungskampagne der Befürworter, mit welcher in unfairer Weise die Ängste der jungen Menschen geschürt werden.


Tatsächlich ist es uns vergönnt, länger leben zu dürfen, erklärte Alberto Mocchi Präsident der Jungen Grünen, Sektion Waadt. Die Verfechter der Rentenkürzung verschweigen aber, dass mit der 2005 beschlossenen Senkung des Umwandlungssatzes und mit der Erhöhung des Frauenrentenalters auf 64 Jahre diesem Umstand bereits Rechnung getragen wurde. Weil die Jungen mit der geplanten Rentensenkung Tausende von Franken verlieren werden, rufen auch die Jungen Grünen zu einem Nein zur Rentensenkung auf.


Deutliche Worte fand Heidi Deneys von der Avivo. Stück für Stück bröckeln unsere Sozialwerke ab. Die Angreifer reden von „Solidarität, die heute Selbstverantwortung bedeutet“. Mit anderen Worten, jeder schaut für sich. Die AVIVO will den schrittweisen Abbau der sozialen Gerechtigkeit nicht hinnehmen und plädiert ebenfalls für ein Nein zum Rentenklau.


Cédric Wermuth, Präsident der Juso Schweiz und Vize-Präsident der SP Schweiz doppelt nach. Mit dem unehrlichen Slogan „für eine generationengerechte Lösung“ wollen die Rentensenker die Umverteilung von unten nach oben verschleiern. Die Manager, die privaten Lebensversicherer und ihre Aktionäre sorgen sich nicht um die Situation der jungen Generation, sondern um ihre eigenen Millionensaläre, Renditen und Boni. Die BVG-Revision ist keine Vorlage zur Verbesserung der Generationengerechtigkeit, sondern eine Angriff auf die künftigen Renten der Jungen und auf ihre soziale Sicherheit.

Die Teilnehmenden der Medienkonferenz waren sich einig: Die Rentensenker versuchten einen Keil zwischen Jung und Alt zu treiben. Das wird nicht gelingen, denn es gibt sie noch, die Generationensolidarität: Jung und Alt ziehen an einem Stick und rufen für den 7. März gemeinsam zu einem deutlichen NEIN gegen den Rentenklau auf!


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Wenn meine Generation sich in 35 Jahren pensionieren lässt, wird sie noch glücklich sein müssen, wenn sie vielleicht noch vierzig bis fünfzig Prozent ihres Einkommens durch die ersten beiden Säulen gedeckt hat. Deshalb NEIN zu Kürzungen in der Altersvorsorge und dem Rentenklau!

Gubert Luck, Journalist, Finanzberater, Projektleiter und Lehrerbeauftragter
J'ai participé activement à la récolte de signatures contre la baisse du taux de conversion concernant les rentes du deuxième pilier. J'ose espérer que le peuple ne va pas accepter de voter oui à cette modification.
Durant toute notre vie professionelle on paie des primes nous garantissant une retraite un tant soit peu acceptable et malheureusement, au moment de profiter de cet épargne il faut encore faire des sacrifices.

Emma Pasquier, retraitée