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Sechs gute Gründe gegen die Rentensenkung


7. März: Wir stimmen Nein


Wer wirklich Ja sagt zu fairen Umwandlungssätzen, der stimmt am 7. März Nein zur Vorlage «Anpassung des Mindestumwandlungssatzes» (Änderung des Bundesgesetzes über die berufliche Vorsorge). Bündnis gegen den Rentenklau: comedia, Unia, SGB, SEV, Syna, VPOD, Attac, Bon à savoir, K-Tipp, Saldo, Tout compte fait, Travail Suisse, SP, Grüne:


1. Die Rentensenkung ist unzumutbar
Die berufliche Vorsorge muss im Alter ein Leben in Würde ermöglichen. Die Senkung des Umwandlungssatzes gefährdet dieses Ziel.

2. Mehrere Zehntausende von Franken Rentenverlust auf jeder Rente
Zum wiederholten Mal wurden die Renten gesenkt. Jetzt haben wir die Möglichkeit, mit dem Referendum einen Riegel zu schieben und den Rentenklau zu stoppen.

3. Pensionskassen sind kein Selbstbedienungsladen für Privatversicherungen
Die Versicherungsgesellschaften machen Kasse bei der beruflichen Vorsorge. In den vergangenen Jahren haben sie Milliardengewinne gemacht. Schliessen wir diesen Selbstbedienungsladen!

4. Die Versicherer versprechen weiterhin hohe Renditen - aber nur für Aktionäre
Ihre Aktionärinnen und Aktionären locken die Versicherungsgesellschaften mit hohen Renditeversprechungen. Gleichzeitig wollen sie die Renten der zukünftigen Rentnerinnen und Rentner senken. Dagegen wehren wir uns.

5. Ungerechtfertigte Panikmache mit der Lebenserwartung
Im Jahr 2003 beschloss das Parlament den Umwandlungssatz bis 2014 schrittweise zu senken, um die steigende Lebenserwartung auszugleichen. Jetzt wollen die Versicherer die zukünftigen Rentnerinnen und Rentner nochmals für das Gleiche bezahlen lassen. Ohne uns!

6. 68 Milliarden für die Banken, nichts für die Renten der Arbeitnehmenden
Als die Finanzblase platzte, warf die Schweiz rasch 68 Milliarden auf, um die Verluste der UBS aufzufangen. Die Verluste der Pensionskassen hingegen sollen die Arbeitnehmenden vollum-fänglich selber tragen. Dagegen wehren wir uns mit dem Referendum.

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"Lebenslänglich Rentenkürzung wegen unsicherer Lebenszeit-Prognosen? Nein, nicht nötig! Jede korrekt geführte Pensionskasse hat genug Handlungsspielraum, um Alt und auch Jung eine ordentliche Rente zu sichern."

Christa Mutter, Stiftungsrätin PK freelance, Journalistin, Grossrätin