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Sozialplanverhandlungen tamedia: Forderung nach Respekt und Vertrauen

1. Juli: Protestumzug von der Werdstrasse zum Helvetiaplatz

Die Verhandlungen für einen fairen, respektvollen Sozialplan sind umso wichtiger, als dass sie sich nicht nur um die Vergangenheit, sondern auch um die Zukunft drehen:

  • um die Zukunft der Entlassenen, die oft Jahrzehnte für den «Tages-Anzeiger» arbeiteten.
  • um die Zukunft des «Tages-Anzeiger» selbst, der im Herbst erneuert werden soll. Wie kann der verbleibenden Redaktion ein Neustart gelingen, wenn zuvor ein Viertel ihrer Kolleginnen und Kollegen in eine ungewisse Zukunft geschickt wurden?
  • um die Zukunft der Zeitungsbranche insgesamt. Tamedia will die am wenigsten grosszügigen Passagen des Sozialplans bis Ende 2010 für das gesamte Unternehmen festschreiben - damit setzt sie den Standard für Entlassungen in sämtlichen Produkten ihres grossen Konzerns. Und als Marktführer für die gesamte Branche. Vielleicht bleibt Tamedia deshalb so hart: Was im «Tages-Anzeiger» verhandelt wird, bestimmt das Schicksal für alle Journalistinnen und Journalisten des Landes.
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